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Metal Hammer

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Mono NOWHERE, NOW HERE

Instrumental Doom, Pelagic (10 Songs / VÖ: 25.1.)

5/ 7
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Auf ihrem zehnten Album kann die kultisch verehrte japanische Instrumental-Band nicht anders, als mit ein paar Neuerungen aufzuwarten. So ist NOWHERE, NOW HERE zum einen der Einstand des neuen Schlagzeugers Dahm Majuri Cipolla, der damit den ersten Line-up-Wechsel in der Geschichte der Gruppe markiert. Zum anderen, und diese zweite Pre­miere ist beachtlicher, da noch bewegender, gibt Bassistin/Pianistin Tamaki auf dem flir­rend fragilen ‘Breath’ ihr Debüt als Sängerin – und empfiehlt sich mit die­sem sensationellen Song gleich für die nächste ‘Twin Peaks’-Staffel.

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Von Lang­zeitwegbegleiter Steve Albini ­(Pixies, PJ Harvey, Nirvana, Neurosis) atmo­sphärisch intensiv inszeniert, entführt uns das Team aus Tokio kompetent in somnambule Klangwelten. Mal senkt sich der Shoegazer-Blick in Slowmotion dabei verträumt zu Boden, und wo­anders, etwa im epischen und zum Finale aufbrausend dröhnenden Titel-Track, gehen Mono die Morricone-Pferde durch. Mögen Guitar Wolf
und The 5.6.7.8’s mehr rocken und Babymetal sowie Lovebites womöglich eiserner zu Werke gehen, sind mir Mono mit ihren verträumten Schwarz-Weiß-Visionen doch der bei Weitem liebste musikalische Export aus dem Land der aufgehenden Sonne.

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Marilyn Manson legt „Geständnis“ auf der Bühne ab

Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass Marilyn Manson in der Vergangenheit schwerwiegende Probleme mit berauschenden Substanzen hatte. Seit nunmehr fünf Jahren lebt er abstinent. Das hat den Schock-Rocker scheinbar kürzlich dazu veranlasst, seine Liveshow für einen Moment, den er als „Geständnis“ bezeichnet, zu unterbrechen. Etwa nach der Hälfte des Sets begann Manson seine Rede: „Ich muss euch etwas gestehen. Einige von euch wussten es vielleicht schon, aber ich mochte Drogen tatsächlich“, sagte er einleitend, und bezog sich auf die Single ‘I Don't Like The Drugs (But The Drugs Like Me)’ von 1998. Dann wird es – typisch für Manson –…
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